Geben Sie Ihren Stress ab.
Lassen Sie Ihren Anwalt für sich arbeiten.

Kosten

Die Kosten für einen Rechtsanwalt sind nicht so hoch, wie Sie vielleicht denken.

Sind Sie Rechtsschutz versichert, so übernimmt die Versicherung ihre Kosten
  • im Arbeits- und Zivilrecht ab dem Eintritt eines Schadensfalls,
  • im Sozialrecht ab dem gerichtlichen Verfahren,
  • im Verwaltungsrecht nur in Einzelfällen.
  • Im Familienrecht zahlt die Rechtsschutzversicherung in der Regel nur eine Beratung.
  • Kosten strafrechtlicher Verfahren werden von Rechtsschutzversicherungen nicht übernommen.

Sie können sich von Ihrem Versicherungsvertreter direkt eine Schadensnummer geben lassen. Ansonsten beantragen wir für Sie die Kostenübernahme.

Haben Sie nur ein geringes Einkommen, so übernimmt der Staat Ihre Kosten:

Bei Gerichtsverfahren im Wege der Prozesskostenhilfe.

Bei strafrechtlichen Verfahren gibt es keine Prozesskostenhilfe im übliche Sinne. Sie können, sofern es sich um einen schwerwiegenden Strafvorwurf handelt, bei dem eine Mindeststrafe von einem Jahr vorgesehen ist – und in einigen anderen Ausnahmefällen –, einen Pflichtverteidiger gestellt bekommen, den Sie nicht bezahlen müssen. Ansonsten müssen Sie die Kosten Ihrer Verteidigung selber bezahlen. Im Falle eines Freispruchs gibt es eine Kostenerstattung. In Strafverfahren ist in aller Regel vor der Übernahme des Mandates ein Barvorschuss zu leisten. Bitte sprechen Sie dies bei der telefonischen Terminabsprache mit unseren Mitarbeitern ab.

Für die außergerichtliche Beratung und Vertretung durch einen Anwalt können Sie Beratungshilfe erhalten. Diese ist beim Amtsgericht Ihres Wohnortes zu beantragen. Die Beratungshilfe muss vor dem Termin beim Anwalt genehmigt worden sein. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist Beratungshilfe immer zu gewähren, sofern es um die Überprüfung eines Bescheides geht. Lassen Sie sich nicht abwimmeln und verlangen Sie eine schriftliche Ablehnung, wenn man Ihnen Schwierigkeiten macht.

Zahlen Sie Ihre Kosten selber, so kostet eine erste Beratung zumeist nicht mehr als 40,- bis 85,- Euro (Die Erstberatung ist das erste mündliche Beratungsgespräch. Sofern es zu weiteren Gesprächen kommt oder zusätzlich noch eine schriftliche Beratung erfolgt, fallen in der Regel höhere Gebühren an.).

Sparen Sie hier nicht an der falschen Stelle. Durch eine rechtzeitige Beratung können Sie häufig viel Geld gewinnen.

Bei hohen Streitwerten wie z.B. häufig im Versicherungsrecht besteht die Möglichkeit einer Prozessfinanzierung durch eine Rechtsschutzversicherung, auch wenn Sie nicht rechtsschutzversichert sind.